Informationen zu allen Künstlern und Rednern des Festivals 2026 finden Sie nachfolgend:
Freitag, 18.9.

Horn-Ensemble OO-Horns
Das sind 4 Hornisten, die aus Mitteleuropa stammen und für die Verbundenheit von ganz Europa – von Orient bis Okzident – musizieren.
Deshalb spielen sie Musik aus Frankreich, Deutschland, Polen und Russland – und zwar auf historischen Hörnern aus der Entstehungszeit der jeweiligen Werke.
Alle vier sind in der historischen Aufführungspraxis zu Hause und spielen Barockhorn, klassisches Naturhorn, romantisches und modernes Ventilhorn.
Jörg Schulteß gehört zum Urgestein der Alte-Musik-Szene in Deutschland, studierte und lehrte an der Musikhochschule in Detmold, spielt europaweit in so renomierten Orchestern wie La Stagione, Concerto Köln und Anima Eterna. Als Musikschullehrer hat er zahlreiche Preisträger von „Jugend musiziert“ ausgebildet.
Markus Künzig studierte in Würzburg, Stuttgart und Leipzig, spielte in der Staatskapelle Weimar und im Theater Gera-Altenburg. Heute ist er 2. Hornist der Kammerphilharmonie Bremen.
Tomasz Grochalski ist als Hornist und Musikwissenschaftler ein exzellenter Kenner der polnischen und sächsischen Musikszene der 3 letzten Jahrhunderte. Eines der Stücke des Festivalabends hat er wiederentdeckt. Er studierte in Wroclaw, Dresden und Leipzig und ist 2. Hornist der Warschauer Kammeroper.
Stephan Katte studierte Horn und Dirigieren in Weimar und Leipzig. An beiden Musikhochschulen lehrt er heute historisches Horn. Er war 10 Jahre lang 2. Hornist der Staatskapelle Weimar und spielt heute in zahlreichen europäischen Orchestern. Außerdem führt er eine Werkstatt zum Bau historischer Blechblasinstrumente.
Foto von Schulteß, Grochalski, Katte: privat, von Markus Künzig: Julia Baier
www.stephan-katte.de

Prof. Dr. Paul Cullen
geb. 1960 in Dublin, Irland, Arzt und Publizist. Studium der Humanmedizin am University College Dublin. Danach Aufenthalte in Dublin, Hannover, London und Münster. Facharzt für Innere sowie für Laboratoriumsmedizin; klinischer Chemiker. Zweitstudium Biochemie mit Schwerpunkt Molekularbiologie am King’s College London. Als Beteiligter der Limbach-Gruppe Leiter eines großen med. Labors in Münster; apl. Professor für Laboratoriumsmedizin an der dortigen Universität. Ca. 250 wissenschaftliche Publikationen, Beteiligung an mehreren Lehrbüchern.
Rege publizistische und Vortragstätigkeit zu ethischen Fragen der Medizin und der Biotechnologie. 2011-2023 Vorsitzender, seitdem Ehrenvorsitzender der „Ärzte für das Leben“. Seit 2016 im Vorstand des Bundesverbands Lebensrecht, ab 2023 als stellv. Vorsitzender.
Seit Ende 2020 Mitglied der Gruppe „7-Argumente“; hierdurch Nationale Sichtbarkeit als Kritiker der Corona- und besonders der Impfpolitik der Bundesregierung.
Foto: Jan Pyko, Berlin

Triple A Theater wurde 2021 in Potsdam gegründet und entwickelte ein neues Genre – das HISTOPICAL. Es ist gekennzeichnet durch geschichtliche Genauigkeit, die in einem dramatisch-fiktionalen Geschehen historische Ereignisse und Persönlichkeiten mit der Gegenwart in Beziehung setzt.
In Moralinsüß, einer bitter-süßen Komödie über Moral, Manieren und menschliche Merkwürdigkeiten begeben sich drei elegante Damen (gespielt von Anna Keil, Dinah Ehm und Anja Panse) auf einen ebenso amüsanten wie scharfsinnigen Streifzug durch 2000 Jahre Geschichte der Sittlichkeit – und entlarven mit Wortwitz, Charme und feiner Ironie das fragile Fundament unserer moralischen Maßstäbe.
Ob Goethe, Büchner, Molière oder andere große Denker – sie alle liefern die geistige Munition für einen parodistischen Reigen aus Szenen, Gedichten und Musik. In kunstvoll inszenierten Momenten begegnen dem Publikum die kleinen und großen Verfehlungen der Menschheit, deren Bewertung sich – wie die Zeiten selbst – stetig wandelt.
Was gestern tugendhaft war, ist heute lächerlich. Was heute als unanfechtbar gilt, könnte morgen schon zur moralischen Fußnote werden. Und übermorgen?
Moralinsüß ist eine scharfzüngige Reise durch moralische Moden und gesellschaftliche Konventionen, ein kabarettistisch angehauchter Theaterspaß mit Tiefgang – humorvoll, nachdenklich und herrlich zeitlos.
Steigen Sie ein in das Narrenschiff der Menschheit – Lachen ausdrücklich erlaubt!
Foto: Rolf Arnold

Alexander Strenge
Neben seinem Studium der Jazzgitarre liebt Alexander Strenge das solistische „Fingerstyle“-Spiel auf der Akustikgitarre.
Sein Programm beinhaltet Eigenkompositionen, Stücke von Tommy Emmanuel sowie virtuose, perkussive „Drifting-Einlagen“ ala Andy McKee und Antoine Dufour.
Foto: privat
Samstag, 19.9.

Anima Libera
Wir liebten es, im Chor zu singen. Doch 2020 war es uns nicht mehr erlaubt, weil wir coronamaßnahmenkritisch waren. Also trafen wir uns in einer Weimarer Wohnung; fünf Frauen und vier Männer, zusammengetrommelt von Almut Masuth.
Wir machten aus der Not eine Tugend, gründeten ein kleines Ensemble und nannten uns „Anima Libera“ – freie Seele. Das gemeinsame Singen in dieser extrem herausfordernden Zeit schenkte uns Kraft, Freude und Verbundenheit.
Inzwischen müssen wir unseren Gesang nicht mehr verstecken. Unter der Chor-Leitung von Peter Frank werden wir für Veranstaltungen gebucht, haben öffentliche Auftritte und schenken mit unseren Stimmen, die wir nie verstummen ließen, auch anderen Menschen berührende Momente. Hört selbst – unsere freien Seelen und unsere Musik.
Foto: Sammy Chodorkoff

DAS FESTIVAL singt
mit Jürgen Fliege und Uli Masuth
Foto: Ben White

Jürgen Fliege
Jürgen Fliege, Pfarrer i. R. war eine der ganz wenigen Stimmen, die das Schweigen der Lämmerhirten und Kirchen bewusst machten.
Die Propaganda der Todesangst durch die Regierung hat auch die Kirchen gelähmt in ihrem Gottvertrauen. Nicht einmal im Nachhinein wollen die Bischöfe daran erinnert werden, dass sie Jesus verleugnet haben. Millionen verlassen die Kirchen und suchen in dieser Krise nach Wegen ihr notwendiges Urvertrauen in ihr Leben neu ausrichten zu können.
Foto: privat

Kayvan Sufi Siavash
Kayvan ist ein Zeitreisender mit verloren gegangenem Presseausweis. Weniger Ballast, mehr Open Mind. Früher ARD und ZDF. Ab 2011 solo mit KenFM auf YouTube. Mit der Plandemie endete auch diese Phase. Abrupt. Relevanz hat ihren Preis.
Heute: auf eigenen Servern mit Soufisticated präsent. Der Name ist Programm. Eine Meta-Perspektive, die gelernt hat, gängige Narrative mit den eigenen Waffen zu schlagen. Kayvan fragt, ChatGPT antwortet. Oder weicht aus…
In der Echtwelt ist Kayvan mit Solo-Programm auf Tour. Kein Frontalunterricht, kein Erziehungsauftrag. Der Ansatz ist einfach und radikal: Das Publikum ist der Star. Gib dem Star die Bühne. Wer vor Wildfremden die Hosen runterlassen will, findet hier keinen Applaus, sondern etwas Unbequemeres: Zuhören. Kayvan hört einfach zu.
Wenn du Kayvan siehst, sprich ihn nicht an. Er denkt. Sieht oft aus wie Dösen, ist aber Arbeit. Innere Arbeit.
Sein Motto passt dazu: Der Tod ist nicht das Ende. Danach kommt noch die Beerdigung. Und dann gibt es Kaffee und Kuchen.
Foto: Counter Iran Air


Irek Glyk / Piotr Matusik
Irek Głyk ist Vibraphonist, Schlagzeuger, Komponist und Arrangeur. Głyk studierte an der Jazz- und Popularmusik-Abteilung der Musikakademie in Kattowitz und war Stipendiat am renommierten Berklee College of Music in Boston.
Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe – darunter der Sieg beim Internationalen Jazzimprovisationswettbewerb in Kattowitz im Jahr 1990. Głyk gastierte auf Festivals wie Leverkusen Jazz, Jazz in Marciac und dem Jakarta-Java Jazz Festival in Indonesien.
In Weimar gastiert Irek Głyk gemeinsam mit dem Pianisten Piotr Matusik. Inspiert ist dieses Projekt vom legendären Duo „Gary Burton/ Chick Corea“.
Piotr Matusik
ist Pianist, Komponist und Gründer des Piotr Matusik Quartetts, das Kompositionen von Chick Corea aufführt. Zum Album „Tribute to Chick Corea” erhielt Matusik einen persönlichen Brief von Chick Corea, in dem dieser Matusik zu den großartigen Aufnahmen gratulierte.
Seine brillanten Kompositionsfähigkeiten bestätigt der Gewinn des ersten Preises beim internationalen Jazzkompositionswettbewerb BJazz 2016 in Belgien. Piotr Matusik ist Leiter seines elektroakustischen Trios, das
seine Originalkompositionen aus dem Album „Independence” spielt.
Er hat mit vielen weltbekannten Jazzgrößen zusammengearbeitet und dabei seine
bemerkenswerte musikalische Sensibilität und phänomenale Technik unter Beweis gestellt.
Foto: privat

Uwe Tellkamp
Jg. 68 in Dresden. Medizinstudium, Arzt an einer unfallchirurgischen Klinik, seit 2004 freier Autor. „Der Turm“, „Archipelagus 1: Der Schlaf in den Uhren“. Lebt in Dresden, drei Kinder.
Foto: Susanne Dagen

Anton Mangold&Shen Chen
Anton Mangolf bekam 2017 den Kulturförderpreis der Stadt Schweinfurt verliehen und erhielt den „Jungen Deutschen
Jazzpreis“ mit dem „Anton Mangold Quartett“ in Osnabrück.
2021 den 2. Bandpreis und den Solistenpreis beim „Jungen Münchner Jazzpreis“ mit seinem Quintett.
2025 gewann er den 1. Preis beim Steinway Solo Piano Wettbewerb in Frankfurt.
2023/24 erhielt er ein Arbeitsstipendium des Freistaates Bayern für einen sechsmonatigen Aufenthalt an der „Cité des Arts“ in Paris.
Konzertreisen führten ihn bereits durch ganz Deutschland, Österreich, die Schweiz, Italien, Polen und China.
Er veröffentlichte mehrere eigene CDs und ist auf vielen verschiedenen Aufnahmen als Sideman zu hören.
Im April 2026 wird das neue Album „Two and a Harp Man“ mit Yuxiang Zhang (Gitarre), Umberto Odone (Drums) und Anton Mangold (Harfe) bei Jazzhausmusik veröffentlicht.
Chen Shen geboren 1988 in Nanjing, China, begann ihre musikalische Reise im Alter von fünf Jahren mit Klavierunterricht in ihrer Heimatstadt. Ihre Begeisterung für Musik führte sie zuerst zur Xiao, einem traditionellen chinesischen Blasinstrument, bevor sie im Alter von 11 Jahren zur Querflöte wechselte. Bereits in jungen Jahren gewann sie mehrere renommierte Musikwettbewerbe in China.
Nach dem Abitur studierte sie zunächst ein Jahr Querflöte an der Zhejiang University of Media and Communications, bevor sie 2010 zunächst an die Musikhochschule Würzburg wechselte, später an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt.
Während ihres Studiums engagierte sich Chen Shen intensiv in der Konzertszene, sowohl als Solistin als auch im Orchester und in verschiedenen Kammermusikensembles. Im 2021 erhielt sie ein Stipendium im Rahmen der Förderung junger Künstler „ Junge Kunst neue Wege“.
Um den kulturellen Austausch zwischen China und Deutschland zu fördern, organisiert Chen Shen für die Deutsche Gesellschaft für Flöte e.V. verschiedene Meisterkurse, Festivals und Wettbewerbe in Deutschland, um chinesischen Schülern und Studierenden die Teilnahme zu ermöglichen.
Sie gab sie Masterclasses und Workshops an angesehenen Institutionen wie der Nanjing University of the Arts, dem Shanghai Music Conservatory und der Musikakademie Hammelburg.
Darüber hinaus ist Shen als Autorin für die Fachzeitschrift „Flöte Aktuell“ tätig. Sie schreibt Artikel und führt Interviews zu verschiedenen Themen rund um die Flöte.
Foto: Tom Listl


KontraPiano
Klassik, Worldmusic, Chanson, Jazz, Swing & Latin
Die Weiten des Musik Universums erforschen, den Raum zwischen den Dingen beleben, Kontraste zu suchen und über die seelenstärkende Kraft der Musik in die Welt tragen – das ist die Leidenschaft und musikalische Schöpferkraft des Duos KontraPiano.
Bassist Kilian Forster und Pianist Tobias Forster eröffnen in diesem Programm eine kammermusikalische Welt, die geprägt ist von hauchfeiner Nuancierung und dem eruptiven Feuer leidenschaftlicher Intensität gepaart mit lustvoller Virtuosität.
Die Musiker, beide Mitglieder der mit Klassic Echos, Jazz Awards und einer Grammy-Nominierung hochdekorierten Klazz Brothers, kennen in der Zusammenstellung ihrer Programme ebenso wenig Grenzen und Einschränkungen wie in ihren Arrangements und Kompositionen. So finden sich in den höchst anspruchsvollen Programmen Werke der Neoklassik, des Jazz, der Worldmusic ebenso wie traditionelle Musiken verschiedenster Kulturen, Chansons und Werke aus den Bereichen Tango, Swing und Latin. Arrangiert und interpretiert immer vor dem Hintergrund der klassischen Wurzeln beider Musiker. Verbindungen zwischen Genres und Stilen sichtbar machen, Brücken bauen und den weiten Raum dazwischen mit Neuem beleben – das kennzeichnet das Schaffen von KontraPiano. Und dies mit Offenheit und Neugier in alle Richtungen. So werden Werke der klassischen Musikliteratur mit großer Freude in Musiksprachen unserer Zeit übersetzt – aber gerne auch den ungewohnten Weg in anderer Richtung: so erstrahlen z.B. Jazzstandards in pulsierendem neoklassischem Arrangement.
Kilian Forster arbeitete in jungen Jahren bereits mit Leonard Bernstein zusammen und war Solobassist im Gewandhausorchesters Leipzig und im Orchester der Dresdner Philharmonie bevor er mit den Klazz Brothers vor 25 Jahren ein überaus erfolgreiches neues Kapitel seines musikalischen Schaffens startete und gleichzeitig mit der Gründung der Jazztage Dresden das inzwischen längste zusammenhängende Jazzfestival Europas schuf.
Tobias Forster ist ein deutscher Pianist und Komponist, der als Grenzgänger zwischen Klassik und Jazz internationale Bekanntheit erlangte. Von 1999 bis 2009 prägte er als Gründungsmitglied der Klazz Brothers den „Classic Meets Cuba“-Sound entscheidend mit. In dieser Zeit gewann er zwei Echo Klassik Awards und erhielt eine Grammy-Nominierung für seine innovativen Arrangements. Heute konzentriert sich der Wahl-Zittauer auf Soloprojekte sowie Kompositionen für Film und Orchester.
Aus improvisierten Melodien und Rhythmen entwickelt sich ein Konzertabend zwischen großer Dramatik und leichten, sinnlichen Spielereien. Anspruchsvoll und unterhaltsam zugleich!
Foto: Tanja Grandmontagne
Sonntag, 20.9.

Harald Martenstein
Donnerstag. ZEIT gekauft, Magazin aufgeschlagen, Martenstein gelesen. Ein wöchentliches Ritual, geteilt von einer Vielzahl deutscher Leserinnen und Leser. Die Kolumnen von Harald Martenstein sind ehrlich, pointiert, höchst subjektiv. Kaum jemand hat diese Gabe, über Alltagsphänomene in einer Weise nachzudenken, die viele Menschen berührt. Ein Teil von ihnen fühlt sich verstanden. Ein anderer provoziert.
Harald Martenstein steht dazu, eine der derzeit umstrittensten Bevölkerungsgruppen unseres Landes zu repräsentieren: den alten weißen Mann. Zum Glück beschränkt er sich nicht auf diese Perspektive: sein Erfolg zeigt, dass er für Menschen der verschiedensten Herkünfte und Kontexte spricht. Sein Themenspektrum reicht vom liebevoll beobachteten Detail bis in die große Politik.
Als Journalist, Schriftsteller und Kolumnist wurde Harald Martenstein vielfach ausgezeichnet. Von der Gesellschaft der deutschen Sprache wurde ihm 2023 der Medienpreis für Sprachkritik verliehen mit der treffenden Begründung, sein Wortwitz sei „kritisch, unangepasst und provozierend, aber niemals verletzend“.
Der charismatische Henri-Nannen-Preisträger hat etliche Bücher veröffentlicht, das neueste heißt „Es wird Nacht, Señorita. Gedanken über die Beglückungen der Gegenwart“. Martenstein wurde 1953 in Mainz geboren und ist dort aufgewachsen. Heute lebt er in Berlin und in Gerswalde/Uckermark. Martenstein schreibt regelmäßig für die Welt am Sonntag und die ZEIT.
Foto: c.bertelsmann

Quartett am Ende der Zeit
Im Herbst 2022 fanden sich vier herausragende Künstlerpersönlichkeiten unter dem Namen „Quartett am Ende der Zeit“ zusammen. Ihre Mission: Grenzen überschreiten, Verbindungen schaffen und neue Klangwelten erschaffen.
Was passiert, wenn sich diese vielseitigen Talente vereinen?
Eine österreichische Geigerin mit japanischen Wurzeln, die mühelos zwischen Violine, Viola und dem seltenen Violoncello da spalla wechselt und ihre „vielsaitige“ Expertise einbringt.
Ein weltweit anerkannter Saxophonist, der mit seinen virtuosen Klängen und eigenen Kompositionen Sopran bis Bariton meisterhaft beherrscht.
Ein kosmopolitischer Pianist, der mit stilistischer Vielseitigkeit und feinsinniger Klangkultur zwischen Klassik und Jazz brilliert und mit virtuoser Ausdruckskraft begeistert.
Ein Kammermusiker mit ungarischen Wurzeln, der die Tuba und den Cimbasso zum Leben erweckt und dabei neue Wege im Konzertdesign erschließt.
Die Antwort ist ein einzigartiges Programm, das sie selbst als „symphonischen KammerJazz“ bezeichnen. Hier verschmelzen Originalkompositionen mit innovativen Bearbeitungen bekannter Werke aus Klassik und populärer Musik. Das Repertoire spannt einen Bogen von J.S. Bach und Astor Piazzolla über Béla Bartók und Johann Pachelbel bis hin zu zeitgenössischen Werken von Etienne Crausaz und eigenen Kompositionen der Ensemblemitglieder.
Mit Leidenschaft, Neugier und dem gemeinsamen Atem der Musik schlägt das Quartett eine Brücke zwischen Barock und Beatbox, zwischen Klassik und Jazzimprovisation. Ein Erlebnis voller Emotion, Spielfreude und künstlerischer Hingabe, das Sie aus nächster Nähe erfahren können.
„Quartett am Ende der Zeit“ lädt Sie ein, Teil einer musikalischen Reise zu sein, die Grenzen überwindet und eine neue Zeit einläutet.
www.quartett-am-ende-der-zeit.de
Foto: Frank Wiesen

Prof. Dr. Peter Hoeres
seit 2013 Inhaber des Lehrstuhls für Neueste Geschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Akademische Stationen: Frankfurt am Main, Münster, Essen, Gießen, Washington, Mainz. Promotion 2002 in Münster, Habilitation 2011 in Gießen. Sektionsleiter Geschichte der Görres-Gesellschaft, Mitglied und Abteilungsleiter der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften für die Neue Deutsche Biographie online.
Veröffentlichungen zur Mediengeschichte, Internationalen Geschichte, Politik-, Kultur- und Ideengeschichte, u. a.: „Krieg der Philosophen. Die deutsche und die britische Philosophie im Ersten Weltkrieg“, Paderborn 2004; „Die Kultur von Weimar. Durchbruch der Moderne“, Berlin 2008; „Außenpolitik und Öffentlichkeit. Massenmedien, Meinungsforschung und Arkanpolitik in den deutsch-amerikanischen Beziehungen von Erhard bis Brandt“, München 2013; „Gärtner der Rhizome. Geschichte digital erzählen auf Wikipedia“, Berlin 2013; „Zeitung für Deutschland. Die Geschichte der FAZ“, München, Salzburg 2019; „Der Kaufhauskönig. Helmut Horten“. Biographie, Herder: Freiburg 2024.
Zuletzt erschien: „Rechts und links. Zur Karriere einer folgenreichen Unterscheidung in Geschichte und Gegenwart“, Verlag Zu Klampen: Springe 2025.
Homepage mit ausführlichen Informationen und Texten:
http://go.uni-wuerzburg.de/hoeres
Foto: Gerhard Bayer

„Alles unter den Teppich kehren“
Mit dieser Aktion ist der Verein Pädagogen für Menschenrechte e.V. nach Karlsruhe, Köln, Lippstadt und Magdeburg nun zu Gast bei uns in Weimar.
Von 12.00 – 14.00 Uhr werden die Pädagogen auf dem Theaterplatz ihre politische Kunstperformance durchführen und erneut eine lückenlose Aufarbeitung der Corona-Maßnahmen im Bildungssystem fordern. Sie freuen sich über unsere Unterstützung vor Ort.
Foto: Dominik Stapf

Ludger K.
legt mit feinem Humor und viel Selbstironie alle Heiligtümer der Bunten Republik Deutschland auf den Seziertisch. Erkenntnis: Das Land der Dichter ist zu einem Land der nicht ganz Dichten geworden. Machen Sie sich bereit für eine Reise tief in deutsche Befindlichkeiten mit etlichen Seitenhieben auf den aktuellen Regierungsirrsinn, auf peinliche Ordensverleihungen und selbstverliebte TV-Korrespondenten.
Ludger K. ist seit gefühlten 150 Jahren ein persönlicher Freund von Uli Masuth. Als die Corona-Maßnahmen nicht hinterfragt werden durften, da hinterfragte er auch das offen und lautstark, was ihn in der Kleinkunst-Szene zum Aussätzigen machte, doch jede Menge neue Fans bescherte.
„Politisch völlig unkorrekt – aber IRRE WITZIG.“ (Lübecker Nachrichten)
www.ludger-k.de
Foto: Vince & Andy

Uli Masuth / Moderation
ist der künstlerische Leiter und Initiator von DAS FESTIVAL.
Uli Masuth war Kabarettist und ist Komponist und Klavierist.
Foto: Andreas Gantenhammer
