Informationen zu allen Künstlern und Rednern des Festivals 2025 finden Sie nachfolgend:
Freitag, 26.9.

Stephan Katte – Alphorn
Das Naturhorn ist Stephan Kattes Leidenschaft. Wenn Natur, dann aus dem Wald.
Im Wald sind Stämme zu finden, die erst seitlich herauswachsen und sich dann dem Licht in der Höhe zuwenden. So ein Baum vom Inselsberg wurde zum Alphorn, das Stephan Katte selbst gebaut hat.
Nach dem Experiment mit Naturhorn-klängen, Hornstudium und Spezialkursen für Naturhorn ist er jetzt ein deutschland- und europaweit gefragter Spezialist für das Spiel und auch den Bau historischer Naturhörner.
Foto: privat
www.stephan-katte.de

Dietrich Modersohn – Orgel
musiziert seit Jahren mit Stephan Katte.
Die Orgel kann – wie das Horn – hölzern und blechartig daher kommen, was ihrem Klang sehr gut tut.
Schon als Dorf-Kind interessiert sich Dietrich Modersohn für den Orgelbau. Daraus resultierte die Leidenschaft für das Orgelspiel, das er später im Musikstudium zur künsterlischen Reife verfeinerte.
Nach Anstellungen in A-Stellen ist er nun freischaffend unterwegs und hat als Orgelsachverständiger inzwischen 30 Videos mit Hinweisen auf Orgelbau und Wert der historischen Orgeln im Kirchenkreis Jena produziert.
Foto: privat
https://dietrich-modersohn.de/

Stefan Homburg
Dr. Stefan Homburg ist Professor für Öffentliche Finanzen an der Leibniz Universität Hannover.
Er war Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium der Finanzen, Mitglied der Föderalismus-Kommission von Bundestag und Bundesrat sowie Mitglied des Rates für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung.
Auf der Plattform X hat er als @SHomburg über 200.000 Follower, auf YouTube als @StHomburg über 50.000.

Irek Glyk
ist Vibraphonist, Schlagzeuger, Komponist und Arrangeur. Głyk studierte an der Jazz- und Popularmusik-Abteilung der Musikakademie in Kattowitz und war Stipendiat am renommierten Berklee College of Music in Boston.
Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe – darunter der Sieg beim Internationalen Jazzimprovisationswettbewerb in Kattowitz im Jahr 1990. Glyk gastierte auf Festivals wie Leverkusen Jazz, Jazz in Marciac und dem Jakarta-Java Jazz Festival in Indonesien.
In Weimar gastiert Irek Glyk gemeinsam mit dem Pianisten Piotr Matusik. Inspiert ist dieses Projekt vom legendären Duo „Gary Burton/ Chick Corea“.
https://glyk.pl
Foto: Privat

Piotr Matusik
Ist Pianist und Komponist und Leiter des Piotr Matusik Quartetts – das Kompositionen von Chick Corea aufführt.
Für das Album „Tribute to Chick Corea“ hat Chick Corea ihm in einem persönlichen Brief seinen Dank und Glückwünsche ausgesprochen.
Piotrs bedeutenster Erfolg, der seine brillanten kompositorischen Fähigkeiten bestätigt, ist der Erste Preis beim Internationalen Jazz Kompositionswettbewerb – BJazz 2016 – in Belgien.
Foto: J. Raciborski

Plötzlich Staatsfeind
Die Entscheidung ist gefallen! Auch der Protagonist Oskar Held muss, wie alle anderen „Vielfaltsfeinde“ seine gerechte Strafe bekommen. Der einst erfolgreiche linke Schriftsteller, Beststellerautor und gefragte Talkshowgast gilt heute als „Abtrünniger“ und „Ewiggestriger“.
Held hatte nämlich gewagt, die ruhmreiche Politik des regierenden „Humanistarischen (nicht mit Humanistischen zu verwechseln) Volksrates“ in „den Dreck zu ziehen“. Anstatt gemeinsam mit anderen „Kulturschaffenden Werktätigen“ auf den Ausbau des Ökosozialismus hinzuarbeiten, sabotiert Oskar Held den Ökosozialismus, in dem er beginnt, seine wichtigsten Eckpfeiler wie Multikulturalismus, Genderrichtlinien und Klimapolitik offen zu kritisieren.
Oskar Held ist einer von Millionen „Staatsfeinden“ in einem fiktiven Deutschland von morgen oder vielleicht in einem Deutschland von heute. Das muss jeder Zuschauer für sich entscheiden.
Samstag, 27.9.

Anima Libera
Wir liebten es, im Chor zu singen. Doch 2020 war es uns nicht mehr erlaubt, weil wir coronamaßnahmenkritisch waren. Also trafen wir uns in einer Weimarer Wohnung, 5 Frauen und 4 Männer, zusammengetrommelt von Almut Masuth.
Wir machten aus der Not eine Tugend, gründeten ein kleines Ensemble und nannten wir „Anima Libera“ – freie Seele. Das gemeinsame Singen in dieser extrem herausfordernden Zeit schenkte uns Kraft, Freude und Verbundenheit.
Inzwischen müssen wir unseren Gesang nicht mehr verstecken. Unter der Chor-Leitung von Peter Frank werden wir für Veranstaltungen gebucht, haben öffentliche Auftritte und schenken mit unseren Stimmen, die wir nie verstummen ließen, auch anderen Menschen berührende Momente. Hört selbst – unsere freien Seelen und unsere Musik.

Peter Hahne
gebürtiger Westfale, ist einer der prominentesten und profiliertesten Hauptstadtjournalisten. Streitbar und umstritten. Immer mit Klartekt und nie langweilig.
Über Jahrzehnte war er das Nachrichtengesicht des ZDF (heute, heute journal, Sommerinterviews). Bestsellerautor mit 10 Millionen Gesamtauflage. Regelmäßig auf Platz 1 der SPIEGEL-Liste.
„Beliebter und gefragter Redner mit Herz, Hirn und Humor“ (HÖR ZU). Heute einer der wichtigsten Influencer der bürgerlich-alternativen Szene.
Foto: Axel Rothkehl
„Aufzeichnung von „Die Sonntagsrunde im KONTRAFUNK” mit:
Burkhard Müller-Ullrich, Florian Warweg, Imad Karim, Martin Michaelis

Burkhard Müller-Ullrich
geb. 1956, arbeitete fast 50 Jahre lang als Journalist, Essayist, Kommentator und Korrespondent für fast alle großen deutschsprachigen Medien von der Zeit bis zum Focus, von der Frankfurter Rundschau bis zur Welt und vom Standard (Österreich) über die Süddeutsche Zeitung bis zur Weltwoche (Schweiz). Er war Kulturredakteur beim Schweizer Radio und beim Deutschlandfunk und als Autor und Moderator für fast alle ARD-Sender tätig.
Als Mitglied der „Achse des Guten“ gründete er zu Beginn des Corona-Staatsverbrechens den Podcast „indubio“.
Im Juni 2022 rief er den Radiosender „Kontrafunk“ ins Leben, den er bis heute zusammen mit seiner Frau Katja Lückert leitet.

Florian Warweg
ist gebürtiger Magdeburger und für die NachDenkSeiten als Redakteur und Parlamentskorrespondent tätig. In dieser Funktion deckt er auch die Bundespressekonferenz ab. Daneben betreut er das NDS-Projekt „Faktencheck der Faktenchecker“.
Zuvor arbeitete er u.a. im Bundestag sowie für das Lateinamerikaportal amerika21 und RT DE. Er lebt in Berlin.
In der Zeitspanne von 2003 bis 2009 hatte er längere Arbeits- und Studienaufenthalte im Nahen Osten (Syrien, Israel, Palästinensische Gebiete) sowie Lateinamerika (Chile, Peru, Argentinien, Kolumbien).
Foto: privat

Imad Karim
1958 in Beirut geboren, studierte Filmregie in Beirut und Politologie in Mannheim.
1992 begann er für den ARD, ZDF und den Westdeutschen Rundfunk als freier Fernsehjournalist, Filmautor und Regisseur zu arbeiten.
Der Hauptanteil seiner Fernsehfilme mit Schauplätzen weltweit, realisierte er für den WDR in Köln. Seine Filme wurden in allen ARD-Fernsehanstalten ausgestrahlt und mehrmals wiederholt.
Imad Karim gehörte jahrelang verschiedenen Filmjuries an und ist selber Träger verschiedener Fernsehpreisen. Seit 2001 arbeitet er als freier Fernsehautor für deutsche und internationale Medien.
https://imad-karim.de/
Foto: Privat

Martin Michaelis
„Jesus hätte sich impfen lassen.“ so Banner an Kirchtürmen.
Martin Michaelis: „Ja, beinahe – als ihm Pilatus alternativ die Impfung anbot. Nach der Aufklärung über Nebenwirkungen lehnte er das bekanntlich ab.“
Der Theologe Martin Michaelis war Vorsitzender des Thüringer Pfarrvereins, der Pfarrvertretung der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und der Pfarrergesamtvertretung der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands – bis er sich in der Corona- und Impfdebatte kritisch äußerte.
Danach versah er eine Pfarrstelle – bis er als Parteiloser auf der Liste der AfD für den Stadtrat kandidierte.
Derzeit laufen zwei Disziplinarverfahren, weil er sich weder Mund noch Kandidatur verbieten ließ.

Kristjan Randalu & Bodek Janke
Double Standard
„Diese Duo-Mischung ist so zeitlos wie beiläufig spektakulär, so fordernd wie auf hohem Niveau unterhaltsam, dass mancher in Zukunft die beiden Energetiker selbst auf der Bühne erleben wollen wird.” – Jazzthing
Die Zusammenarbeit zwischen dem estnischen Pianisten Kristjan Randalu und dem polnischen Schlagzeuger Bodek Janke reicht über drei Jahrzehnte zurück, als die beiden, noch zu ihren Schulzeiten, gemeinsam ihre ersten Bands gründeten.
Seitdem haben sie in verschiedenen Konstellationen, auch als Duo, immer wieder gemeinsam musiziert und sind zusammen auf zehn Alben zu hören, auf denen sie Jazz und andere improvisatorische Idiome mit diversen folkloristischen Traditionen kombinieren.
Double Standard ist die erste Einspielung des Duos seit dem Live-Album Live von 2008, das das Jazztimes Magazin als „ein fesselndes Erlebnis“ bezeichnete. Auf der neuen EP erkunden Randalu und Janke eine Reihe von Jazz-Standards aus neuen Blickwinkeln und sezieren vertraute Melodien und Kadenzen in ungewöhnliche Taktarten, verspielte Polyrhythmen und mit all der musikalischen Intimität, die sie seit so vielen Jahren gemeinsam kultivieren.
Foto: Ralf Dombrowski
https://www.bodekjanke.com
https://www.randalu.com
Kristjan Randalu // Klavier
Bodek Janke // Percussion

L’art de Passage
Die seit über 35 Jahren zusammenspielenden Künstler spannen einen Bogen zwischen den altbekannten Repertoirestücken der Band und ganz neuen Kompositionen und mischen dabei in gewohnter Art und Weise die Stile durcheinander, z.B. Tango, Jazz und Milonga, Latin, Classic-recomposed, Folk, Minimal und mehr. So erzeugen sie Soundlandschaften und romantische Gebilde, die zu bizarren Bruchstücken von Fremdheit und Ungewöhnlichem zerfallen und im nächsten Moment mit überschäumender Leidenschaft zu trancehafter Melancholie wechseln.
Aus frei erfundenen und improvisierten Melodien und Rhythmen entwickelt sich ein Konzertabend zwischen großer Dramatik und leichten, sinnlichen Spielereien. Anspruchsvoll und unterhaltsam zugleich!
https://lartdepassage.de
Foto: Tim Fulda
Sonntag, 28.9.

Michael Andrick
ist Philosoph und Kolumnist der Berliner Zeitung mit langer Wirtschaftserfahrung. Sein erstes Buch „Erfolgsleere“ (Herder 2020) bietet eine knappe philosophische Analyse der Industriegesellschaft mit Blick auf Fragen moralischer Integrität.
Der Spiegel-Bestseller „Im Moralgefängnis – Spaltung verstehen und überwinden“ von 2024 (Westend) behandelt Techniken und Auswirkungen der Moralisierung politischer Debatten. Beide Bücher wurden häufig rezensiert und zogen eine Vielzahl von Interviews gleichermaßen im ÖRR, großen Zeitungen und neuen Medien nach sich.
Kürzlich erschien der Band „Ich bin nicht dabei – Denk-Zettel für einen freien Geist“ (Verlag Karl Alber), eine Auswahl seiner längeren Texte mit bisher unveröffentlichten Aphorismen Andricks kombiniert. Auf www.derandrick.de finden sich aktuelle Texte, Interviews und ein Kontaktformular für Anfragen.
Foto: Andreas Schmidt

Winterschladen-Fuhr (Duo Insuono)
Vor mehr als drei Jahrzehnten haben sich Bernd Winterschladen (Saxophon) und Dietmar Fuhr (Kontrabass) in der Zusammenarbeit mit dem Musiker und Rezitator Oliver Steller kennen- und schätzen gelernt. Seither lauschen, komponieren und improvisieren sie miteinander in wechselnden Formationen, immer aber mit großer Leidenschaft und Experimentierfreude.
Nun haben sich die beiden Musiker als Duo zusammengefunden, um einen neuen, eigenständigen Raum für Saxophon und Kontrabass auszuloten. Mit Mut zur Fülle durch Reduktion und in überraschenden Wendungen entstehen im Zusammenspiel ungewöhnliche und inspirierende Klangwelten.
Foto: Bernd Steller

Carlos A. Gebauer
(*1964) studierte Philosophie, Neuere Geschichte, Sprach-, Rechts- und Musikwissenschaften.
Seine musikalische Früherziehung begann 1968. Von 1970 bis 1984 erhielt er Violin-Einzelunterricht, bis 1997 war er Mitglied mehrerer Orchester.
Er war und ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Medizinrecht, Anwaltsrichter, Kolumnist, Dozent für Rhetorik und Rechtstheorie, TV-Gesicht, Radiomoderator und Buchautor.
„Ensemblemusik als staatsorganisatorische Rechtsquelle“
Der Kammermusiker im Orchestergraben ist ein Sinnbild der Unterworfenheit. Hoch qualifiziert, aber unsichtbar übereignet er sein Können dem Komponisten. Hörbar wird er im Erlaubnisrahmen seines Dirigenten. Das streng gegliederte, hierarchisch geordnete und unverhandelbar in vorgegebene Kontexte gegossene Kulturorchester ist ein klingendes Abbild vormoderner Gesellschaftsideale. Im Vergleich zum Orchestermitglied wirkt der eigenverantwortlich interpretierende Jazzmusiker wie ein harmonisch Freigelassener. Welche Erkenntnisse folgen hieraus für eine zeitgemäße Staatsorganisation?
Foto: Mindful Management, Luzern

Stephan Schrader
war stellvertretender Solocellist am Niedersächsischen Staatstheater Hannover und dann viele Jahre Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Das Orchester hat er während der Corona-Zeit verlassen, spielt nun mit verschiedenen Ensembles, vor allem aber Solo-Programme, wovon hier CELLO-LOOP und AUS DEM MOMENT hervorgehoben werden, da sie sich auch für private Hauskonzerte eignen! Pädagogische Projekte und Kammermusik sowie die Zusammenarbeit mit Schauspielern, Tänzern etc. prägen ebenso Stephans Musikerleben.
„Kunst muss dem menschlichen Miteinander dienen. Wir dürfen niemanden aus den Konzertsälen ausschließen. Ein “Kulturleben”, das dies tut, ist nicht meine Welt.«
Foto: Frank Pusch

Veit Wiesler
geb. 1971 in Moosburg a.d. Isar
1990 – 96 Klavierstudium am ‚Richard Strauss – Konservatorium‘ in München bei Gernot Sieber
1996 – 2000 Studium an der ‚Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar‘, klassisches Klavier bei Lazar Berman sowie Jazz – Klavier bei Leonid Chichik
von 2008 bis 2022 Festanstellung an der Weimarer Musikhochschule als Studienleiter der Opernschule
Veit Wiesler ist freiberuflich tätig als Pianist, Lied – und Kammermsuik – Begleiter, Arrangeur und Komponist.

Uwe Steimle
Aus dem Osten kommt das Licht – und Uwe Steimle erklärt uns, warum.
Uwe Steimle beschreibt sich gerne als den größten Kleinbürger. Als Zauberer von Ost, der es wie kaum ein anderer schafft, scharfzüngig und zugleich charmant den Finger in die zahlreichen westöstlichen Wunden zu legen.
Scharfzüngig und charmant, liebenswert und skurril, lakonisch und authentisch. – getragen vom Bemühen Brücken zu bauen.
Foto: Guido Werner | www.guido-werner.com

Uli Masuth / Moderation
ist der künstlerische Leiter und Initiator von DAS FESTIVAL.
Uli Masuth ist Kabarettist, Komponist und Klavierist.
(Foto: Andreas Gantenheimer)